IPO Hundensport

 

 

 

 

Warum Hundeausbildung

 

Die Hundeausbildung ist der Grundstein zu einer harmonischen Mensch - Hund - Beziehung.

 

Da die Umwelt immer sensibler auf ungezogene Hunde reagiert, ist es die Aufgabe des Hundeführers, dass sein Hund angenehm auffällt. Eine entsprechende Ausbildung, die beide zu einem harmonischen Team werden läßt hilft dabei.

 

Hundesport gliedert sich in eine Vielzahl von Beschäftigungen mit dem Hund , unabhängig von Rasse oder Alter.

Viele Hunde sind heutezutage vorrangig Familienmitglieder und als solche müssen sie verantwortungsvoll gehalten und erzogen werden.  Ein großer Teil der Tiere ist mangels entsprechender Beschäftigung unterfordert. Dies kann zur Erschlaffung oder zu aggressiver Auflehnung führen. Der Hundesport eröffnet den Hunden ein forderndes Tätigkeitsfeld, das den tierischen Fähigkeiten angepasst ist. Durch sinnvolle Aufgaben wächst der Hund an den Anforderungen. Er wird zu einem gesunden und ausgeglichenen Hausgenossen des Menschen.
So wie Menschen in ihrer Freizeit einen sinnvollen körperlichen Ausgleich abseits vom Arbeitsalltag im Sport finden, so steht auch der Hundehalter in der Verantwortung das Übermaß an Langeweile und Unzufriedenheit des Hundes durch sinnvolle körperliche und geistige Herausforderungen abzubauen.

 

IPO - Internationale Prüfungsordnung.

 

Die IPO Prüfung staffelt sich in drei 3 Varianten je nach Schwierigkeitsgrad und konzentriert sich auf drei Bereiche:

 

Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.

 

Diese Sportart kommt den Trieben und Veranlagungen der Hunde in ihrer Ursprünglichkeit am nächsten.

 

1. Fährte

Hier wird der angeborene Geruchsinn des Hundes ausgenutzt und eingesetzt. Wie auch bei der Fährtenhundprüfung werden in einer Fährte Gegenstände abgelegt, die der Hund finden und verweisen soll (durch Sitz, Steh oder Platz).

Je nach Ausbildungsstand wird der Hund vom Hundeführer oder eine Fremdperson geführt und muß auf den unterschiedlichsten Bodenformen (Äckern, Wiesen etc.) die Fährte finden.

 

2. Unterordnung
Sie besteht aus Freifolge, Sitzübung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen, Steh aus der Bewegung, Bringen eines Gegenstandes auf ebener Erde, Sprung über eine Hürde, Erklimmen einer Kletterwand, Voraussenden mit Hinlegen, Ablegen unter Ablenkung.

 

3. Schutzdienst

Der Schutzdienst stellt die größte Herausforderung an das Triebverhalten, die Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes dar. Grundlage ist hier der absolute Gehorsam des Hundes gegenüber seinem Hundeführer.

 

Entgegen vieler Vorurteile von Laien werden unsere Hunde im Schutzdienst nicht zu „beißenden Raubtieren“ abgerichtet. Im Gegenteil, hier wird der natürliche Trieb des Hundes verantwortungsvoll auf die Beute (Ärmel) gelenkt und nicht auf den Mann traniert.

Der Sporthund lernt lediglich in einem Konkurrenzkampf, seine Beute (Ärmel) nach einem erlernten Schema zu erorbern.

 

Auf Anweisung des Hundeführers hat der Hund verschiedene Verstecke zu umlaufen und zu durchsuchen (Revieren). Ziel ist es den Schutzdiensthelfer finden, ihn stellen und verbellen. Hier muß sich der Hund soweit unter Kontrolle haben, dass er den angeblichen „Scheintäter“ weder berührt noch beißt. Seine Aufgabe ist es lediglich, den Täter zu bewachen und einen „Fluchtversuch“ zu verhindern. Auch ein simulierter Angriff (Überfall) des Täters auf den Hund und/oder Hundeführer muß dieser durch Beißen und Festhalten -  im Ärmel - abwehren. Auf Kommando seines HF hat er jedoch sofort wieder von seiner „Beute“ abzulassen und diese weiter zu bewachen. Auch hier gibt es unterschiedliche Prüfungsstufen  (Seiten und Rückentransporte und die Hörzeichen sowie Kontrolle auf Distanz).
Speziell die Übungen im Schutzdienst stellen die allerhöchsten Anforderungen an einen Hund. Sollte er nicht im absoluten Gehorsam stehen, haben HF und Hund keine Chance, diesen Teil der Prüfung und somit die gesamte VPG zu bestehen.
Im gesamten Prüfungsverlauf wird die“Unbefangenheit“ des Hundes zu seiner Umwelt geprüft.
Hierbei darf er keine Unsicherheiten z.b. übermäßige Aggression oder Ängstlichkeit zeigen.

 

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© Robin Cordt